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	<title>Frauengeschichtskreis Augsburg</title>
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		<title>Gedenktafel Anna Barbara Gignoux</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 17:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[gignoux]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frauengeschichtskreis bemüht sich um eine Korrektur einer der beiden Tafeln am Haus Vorderer Lech 8, die auf das Leben von Anna Barbara Gignoux hinweisen. Der Text der unteren Tafel lautet:
&#8220;Dieses Haus wurde 1764/1765 von der Kattunfabrikantin Anna Barbara Gignoux erbaut. Sie war eine Gönnerin des Malers Joh. Esaias Nilson, des Schriftstellers Christoph F. Schubart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frauengeschichtskreis bemüht sich um eine Korrektur einer der beiden Tafeln am Haus Vorderer Lech 8, die auf das Leben von Anna Barbara Gignoux hinweisen. Der Text der unteren Tafel lautet:</p>
<p>&#8220;Dieses Haus wurde 1764/1765 von der Kattunfabrikantin Anna Barbara Gignoux erbaut. Sie war eine Gönnerin des Malers Joh. Esaias Nilson, des Schriftstellers Christoph F. Schubart und des Mozart.&#8221;</p>
<p>In Ihrem Aufsatz &#8220;Anna Barbara Gignoux (1725-1796) eine Mäzenin?&#8221; weist Dr. Christine Werkstetter nach, dass weder aus Schubarts schriftlicher Hinterlassenschaft noch aus den herangezogenen Archivalien (Stadtarchiv etc.) auf eine Freundschaft zwischen ihm und Anna Barbara Gignoux geschlossen werden kann. Ob Anna Barbara Gignoux einen persönlichen Kontakt zum jungen Mozart hatte, ist nicht bekannt. Jedenfalls wäre es übertrieben, hier den Beginn einer Freundschaft der achtunddreißigjährigen Frau mit einem siebenjährigen Kind anzunehmen.</p>
<p>Tafel 2 neuer Text:<br />
„Dieses Gebäude beherbergte von 1765 bis 1815 die &#8216;Cotton-Fabrique&#8217; der Familie Gignoux. Unter der Leitung von Anna Barbara Gignoux (1725–1796) entwickelte sich die Stoffdruck-Manufaktur zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsunternehmen Augsburgs im 18. Jahrhundert.</p>
<p>Anna Barbara Gignoux sollte nicht als Erbauerin des Hauses genannt, sondern ihre wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung hervorgehoben werden. Da der Begriff <strong>Kattun</strong> nicht allgemein bekannt ist, könnte hier die Verwendung der zeitgenössischen Bezeichnung <strong>Cotton-Fabrique</strong> weiterhelfen. Sie lässt an das englische Wort <strong>cotton</strong> denken, was ja auch ausländischen Besucher_innen auf die Sprünge hilft. Der Begriff <strong>Stoffdruck-Manufaktur</strong> macht deutlich, was produziert wurde.</p>
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		<title>Frauenstadtplan Augsburg wieder erhältlich</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 12:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Veröffentlicht am 5.1.2011 in ” Die Augsburger Zeitung”
Von bs
Vor einem halben Jahr wurde er in 2.000 Exemplaren aufgelegt, nach einem Monat war er bereits vergriffen: der Augsburger Frauenstadtplan. Jetzt wurde nachgedruckt.
Der Frauenstadtplan ist ein Gemeinschaftsprodukt der Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen, der Gleichstellungsstelle der Stadt, der Regio Augsburg Tourismus GmbH und des Stadtvermessungsamts. Herausgeber ist der Frauengeschichtskreis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Veröffentlicht am 5.1.2011 in ” Die Augsburger Zeitung”<br />
Von bs</em></p>
<p>Vor einem halben Jahr wurde er in 2.000 Exemplaren aufgelegt, nach einem Monat war er bereits vergriffen: der Augsburger Frauenstadtplan. Jetzt wurde nachgedruckt.</p>
<p>Der Frauenstadtplan ist ein Gemeinschaftsprodukt der Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen, der Gleichstellungsstelle der Stadt, der Regio Augsburg Tourismus GmbH und des Stadtvermessungsamts. Herausgeber ist der Frauengeschichtskreis, der in jahrelanger Recherchearbeit Frauenbiografien zusammen getragen hat.</p>
<p><span id="more-433"></span></p>
<p>Neben dem Kartenwerk, auf dem die erweiterte Innenstadt dargestellt ist, enthält der Plan historische Kurzportraits von 59 Augsburgerinnen. Er soll Männer und Frauen anregen, die Orte zu besuchen, an denen Augsburgerinnen ihre Spuren hinterlassen haben. Über 50 Eintragungen in der Karte weisen auf das Wirken von Augsburger Frauen hin. Es ist auch ein Exkurs in die Geschichte des Frauenfußballs enthalten. Außerdem sind 22 Frauenorganisationen, Anlaufstellen mit Beratungs- und Kulturangeboten, Institutionen und Vereine mit Kurzbeschreibung und Kontaktdaten gelistet.</p>
<p>Die nachgedruckten Exemplare des kostenlosen Plans liegen ab sofort in der Touristeninformation am Rathausplatz, im Stadtvermessungsamt in der Welserpassage und in der Gleichstellungsstelle im Verwaltungsgebäude der Stadt (Rathausplatz 1, Zimmer 214) aus.</p>
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		<title>Barbara-Gignoux-Weg</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 08:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[gignoux]]></category>
		<category><![CDATA[strassennamen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Vorschlag des Frauengeschichtskreises wurde nun eine weibliche Persönlichkeit der Augsburger Textilgeschichte mit einem Straßennamen gewürdigt. Das Areal der ehemaligen Augsburger Kammgarnspinnerei wird einer städtebaulichen Neuordnung zugeführt und so hat der Stadtrat im  Dezember 2010 neue Straßennamen beschlossen.
zum Portrait von Anna Barbara Gignoux
Lage im amtlichen Stadtplan
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-427 alignright" src="http://frauengeschichtskreis.de/files/2010/12/strassennamen-textilviertel.jpg" alt="" width="193" height="213" />Auf Vorschlag des Frauengeschichtskreises wurde nun eine weibliche Persönlichkeit der Augsburger Textilgeschichte mit einem Straßennamen gewürdigt. Das Areal der ehemaligen Augsburger Kammgarnspinnerei wird einer städtebaulichen Neuordnung zugeführt und so hat der Stadtrat im  Dezember 2010 neue Straßennamen beschlossen.</p>
<p><a title="Anna Barbara Gignoux" href="http://frauengeschichtskreis.de/frauenportraits/anna-barbara-gignoux/">zum Portrait von Anna Barbara Gignoux</a></p>
<p><a href="http://www.stadtplan.augsburg.de/mapsight/extern?type=objekt&amp;id=20101216_1" target="_blank">Lage im amtlichen Stadtplan</a></p>
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		<title>Frauengeschichte im Heilig-Kreuz-Viertel</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 13:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[heilig-kreuz-viertel]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 6. März 2011, 11.00 &#8211; 12.30 Uhr
Führung mit Martina Berthold
Treffpunkt: Augusta-Arkaden, Ludwigstraße
Kosten: 8,- EUR
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag, 6. März 2011, 11.00 &#8211; 12.30 Uhr</p>
<p>Führung mit Martina Berthold</p>
<p>Treffpunkt: Augusta-Arkaden, Ludwigstraße</p>
<p>Kosten: 8,- EUR</p>
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		<title>Frauengeschichte anhand von Straßennamen: Der Norden</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 13:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[strassennamen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 6. Februar 2011, 11.oo &#8211; 12.30 Uhr
Vortrag von Edith Findel
Kooperation: Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg
Ort: Zeughaus, Zeugplatz 4
Kosten: 8,- EUR
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag, 6. Februar 2011, 11.oo &#8211; 12.30 Uhr</p>
<p>Vortrag von Edith Findel</p>
<p>Kooperation: Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg</p>
<p>Ort: Zeughaus, Zeugplatz 4</p>
<p>Kosten: 8,- EUR</p>
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		<title>Fabrikalltag von Textilarbeiterinnen im 19./20. Jh.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 11:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[textilarbeiterin]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 3. April 2010, 11 – 12:30 Uhr
Führung: Ingrid Thalhofer, Irmgard Stör
Treffpunkt: Eingang VHS, Willy-Brandt-Platz 3a
Kosten: 8,- EUR
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sonntag, 3. April 2010, 11 – 12:30 Uhr</strong></p>
<p>Führung: Ingrid Thalhofer, Irmgard Stör</p>
<p>Treffpunkt: Eingang VHS, Willy-Brandt-Platz 3a</p>
<p>Kosten: 8,- EUR</p>
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		<title>Augsburger Frauen auf der Spur</title>
		<link>http://frauengeschichtskreis.de/augsburger-frauen-auf-der-spur/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[fugger]]></category>
		<category><![CDATA[holl]]></category>

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		<description><![CDATA[Veröffentlicht am 2.7.2010 in &#8220;Aichacher Zeitung&#8221;
Von Natascha Kuchar
Augsburg – Rosina Holl, geborene Reischle, zweite Ehefrau des Stadtbaumeisters Elias Holl, brachte dreizehn Kinder zur Welt, zog sie groß, kümmerte sich um einen Haushalt, in dem es Gesinde und prominente Gäste zu versorgen galt. Während des Dreißigjährigen Krieges erlebte sie zweimal die Amtsenthebung ihres Mannes. Niemand weiß, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Veröffentlicht am 2.7.2010 in &#8220;Aichacher Zeitung&#8221;<br />
Von Natascha Kuchar</em></p>
<p>Augsburg – Rosina Holl, geborene Reischle, zweite Ehefrau des Stadtbaumeisters Elias Holl, brachte dreizehn Kinder zur Welt, zog sie groß, kümmerte sich um einen Haushalt, in dem es Gesinde und prominente Gäste zu versorgen galt. Während des Dreißigjährigen Krieges erlebte sie zweimal die Amtsenthebung ihres Mannes. Niemand weiß, welche Stütze sie für ihn war. Nach dem Motto „Wir geben Frauen ein Gesicht“ hat der Frauengeschichtskreis Augsburg einen Frauenstadtplan herausgebracht.</p>
<p><span id="more-384"></span>Die Ehefrau des Augsburger Baumeisters ist eine von 56 Frauen, die der Frauenstadtplan zum Thema macht. Edith Findel, Historikerin und Mitglied im Frauengeschichtskreis Augsburg, erklärte gestern im Stadtvermessungsamt wie der Frauenstadtplan zu handhaben ist: Männer und Frauen soll er anregen, die Orte zu besuchen, an denen Augsburgerinnen ihre Spuren hinterlassen haben: Die Spitze des Perlachturms etwa krönt die (erfundene) vorrömische Stadtgöttin Cisa, die Elias Holl 1615 als Wetterfahne auf dem Turm befestigen ließ. Im Treppenhaus des Rathauses hängt eine Tafel, die an Else Mathy-Silberhorn erinnert. Die Gedenktafeln, Brunnen, Friedhöfe und Häuser sind auf dem Frauenstadtplan gekennzeichnet, auf der Rückseite gibt es die Informationen.</p>
<p>„Wir wollen die Frauen aus den Schatten der Vergessenheit holen und sie neben die Männer stellen“, sagte Martina Berthold, eine der Autorinnen des Stadtplans. Die Logopädin verfasste unter anderem den Artikel über Barbara Fugger, geborene Bäsinger. „Niemand denkt an die Mutter von Jakob Fugger. Dabei war sie eine tolle Frau. Mehr über sie zu wissen, rundet auch das Bild ab, das wir von ihrem Sohn haben.“</p>
<p>Im Herbst 2009 fing der Frauengeschichtskreis an, erste Pläne zu entwerfen und Sponsoren zu suchen. Um die Weihnachtszeit schrieben die Mitglieder dann die Texte – keine leichte Aufgabe, das Leben einer Frau in vier Sätzen wiederzugeben. Im März startete die heiße Phase, das Stadtvermessungsamt packte mit an.</p>
<p>Nicht nur Vergangenes findet sich in dem Plan, der in einer Auflage von 2000 Exemplaren erschienen ist. Anlaufstellen für Frauen wie der Sozialdienst katholischer Frauen sind ebenfalls aufgelistet, genauso ein Exkurs in die Geschichte des Frauenfußballs. Dass ein solches Projekt nicht in ein paar Monaten entsteht, darauf wies Findel hin: „Dahinter steckt jahrelange Recherchearbeit. Ein Teil unserer Arbeit haben wir schon in unseren Frauenkalender 2004 veröffentlicht.“</p>
<p>Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Augsburg Anita Conradi bedankte sich beim Frauengeschichtskreis und den Helfern vom Stadtvermessungsamt, die mitgearbeitet hatten, ohne ein Honorar zu verlangen. Für Conradi gibt es noch eine Menge Nachholbedarf in Sachen Gleichberechtigung: „Männer sind großartig, keine Frage. Was jedoch vergessen ist: Auch Frauen leisten Großartiges.“ Der neue Stadtplan soll weibliche Vorbilder vorstellen, um zu dokumentieren: „Frauen können ganz viel, in ganz viel Bereichen“.</p>
<p>Info: Die Frauenstadtpläne Augsburg sind kostenlos bei der Bürgerinfo und bei der Gleichstellungsstelle erhältlich. Mehr Informationen zum Frauengeschichtskreis Augsburg gibt es im Internet unter www.frauengeschichtskreis.de.</p>
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		<title>Augsburger Frauen bekommen ein Gesicht</title>
		<link>http://frauengeschichtskreis.de/augsburger-frauen-bekommen-ein-gesicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[langenmantel]]></category>
		<category><![CDATA[schuhmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Veröffentlicht am 2.7.2010 in &#8221; Die Augsburger Zeitung&#8221;
Von bs
Gemeinsam mit dem städtischen Vermessungsamt stellte gestern der Frauengeschichtskreis den ersten Augsburger Frauenstadtplan vor. Untertitel: “Wir geben Frauen ein Gesicht!”
Edith Findel, neben Martina Berthold eine der Herausgeberinnen, berichtete von der jahrelangen Vorarbeit des 7-köpfigen Frauenteams mit Recherchen in verschiedenen Archiven und alten Zeitungsausschnitten. Rechte mussten geklärt, Bild- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Veröffentlicht am 2.7.2010 in &#8221; Die Augsburger Zeitung&#8221;<br />
Von bs</em></p>
<p>Gemeinsam mit dem städtischen Vermessungsamt stellte gestern der Frauengeschichtskreis den ersten Augsburger Frauenstadtplan vor. Untertitel: “Wir geben Frauen ein Gesicht!”</p>
<p><span id="more-377"></span>Edith Findel, neben Martina Berthold eine der Herausgeberinnen, berichtete von der jahrelangen Vorarbeit des 7-köpfigen Frauenteams mit Recherchen in verschiedenen Archiven und alten Zeitungsausschnitten. Rechte mussten geklärt, Bild- und Kartenmaterial bearbeitet, Texte geschrieben und vieles andere koordiniert werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neben dem Kartenwerk, auf dem die erweiterte Innenstadt von der Wertach im Westen bis zur Lechhauser Straße im Osten und von der Thommstraße bis zur Schertlinstraße im Süden dargestellt ist, enthält der Plan historische Kurzportraits von 59 Augsburgerinnen.</p>
<p>Rund 50 Eintragungen in der Karte weisen auf das Wirken Augsburger Frauen hin. Straßen, die nach Frauen benannt sind wie die Forster- und die Neidhartstraße, sind besonders gekennzeichnet. Auch die Begleitung von Frauen im aktuellen Leben kommt nicht zu kurz: 22 Frauenorganisationen, Anlaufstellen mit Beratungs- und Kulturangeboten, Institutionen und Vereine sind mit Kurzbeschreibung und Kontaktdaten gelistet.</p>
<p><strong>“Spuren, an denen Augsburger Frauengeschichte noch &#8211; oder wieder &#8211; sichtbar ist”</strong></p>
<p>Der Frauenstadtplan &#8211; für Kulturreferent Peter Grab eine “Erweiterung unseres historischen Blickwinkels” &#8211; wurde in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen, der Gleichstellungsstelle der Stadt, der Regio Augsburg Tourismus GmbH und dem Stadtvermessungsamt erstellt. Sämtliche Leistungen wurden ehrenamtlich erbracht, auch das Vermessungsamt verzichtete auf ein Honorar. Mit finanzieller Unterstützung durch das Kulturreferat und das Sozialreferat der Stadt konnten die Druckkosten für zunächst 2.000 Exemplare gestemmt werden. Dadurch ist es möglich, den Frauenstadtplan kostenlos abzugeben. Erhältlich ist er im Rathaus und bei der Bürgerinformation am Rathausplatz 1.</p>
<p>Anita Conradi, Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte der Stadt, hob bei der Vorstellung des Plans die gesellschaftspolitische Bedeutung der Sichtbarkeit von Frauengeschichte hervor. Sie selbst habe aus ihrem Heimatkundeunterricht überwiegend Männer in Erinnerung behalten. Zum Heiligen Ulrich sei noch Afra erwähnt worden, außerdem Philippine Welser: “Dann ist es schon vorbei”, so Conradi. Weil weibliche Vorbilder fehlen, würden viele Frauen auch heute noch in traditionellen Rollen landen. Es werde immer vergessen, “dass Frauen auch Großartiges können”. Deshalb trage der Frauenstadtplan einen wichtigen Teil zur Gleichstellung bei.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
<strong>Aus dem Inhalt:</strong></p>
<p>Regina von Langenmantel (-1777), Stifterin<br />
Aus dem Augsburger Geschlecht der Langenmantel stammend. Vermachte ihr Wohnhaus Annastraße 27 der 1777 von ihr errichteten Langenmantelschen Stiftung. Brachte ihr gesamtes Vermögen zugunsten des verarmten Augsburger Patriziats in diese Stiftung ein.</p>
<p>Maria Schuhmann (1874-1957), Obsthändlerin, als “Taubenmarie” bekannt Verkaufte zunächst Obst in der Johannisgasse, später auf dem Stadtmarkt. Menschenscheu geworden widmete sie sich den Tauben. Mit langem schwarzem Mantel und Taubenfutter im Kinderwagen wurde sie zu einem Augsburger Original.</p>
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		<title>Frauen, die Geschichte schreiben</title>
		<link>http://frauengeschichtskreis.de/frauen-die-geschichte-schreiben/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[brecht]]></category>
		<category><![CDATA[holl]]></category>

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		<description><![CDATA[Veröffentlicht am 1.7.2010 in der Augsburger Allgemeinen Zeitung
Von Magnus Hilger
Brecht, Fugger und Holl &#8211; das sind alles Namen von bekannten Augsburgern. Dabei werden sie aber überwiegend mit ihren männlichen Trägern in Verbindung gebracht. Sophie Brecht, Barbara Fugger und Rosina Holl sind dagegen weitgehend „im Dunkel des Vergessens“ verschwunden, wie es Martina Berthold vom Frauengeschichtskreis formuliert.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Veröffentlicht am 1.7.2010 in der Augsburger Allgemeinen Zeitung<br />
Von Magnus Hilger</em></p>
<p>Brecht, Fugger und Holl &#8211; das sind alles Namen von bekannten Augsburgern. Dabei werden sie aber überwiegend mit ihren männlichen Trägern in Verbindung gebracht. Sophie Brecht, Barbara Fugger und Rosina Holl sind dagegen weitgehend „im Dunkel des Vergessens“ verschwunden, wie es Martina Berthold vom Frauengeschichtskreis formuliert.</p>
<p><span id="more-381"></span>Der Geschichtskreis hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Vermessungsamt einen Frauenstadtplan entworfen. Der Plan soll Touristen und Augsburger Bürgern, männlichen wie weiblichen, helfen, „Orte zu entdecken, wo Frauengeschichte sichtbar wird“, erklärt die Historikerin Edith Findel. Das wäre zum Beispiel am Rathausplatz die spätrömische Göttin Cisa, die als Wappen auf dem Perlachturm thront und noch an zahlreichen anderen Orten zu finden ist. Oder in der Maximilianstraße Barbara Fugger, die einen wichtigen Beitrag zum Aufstieg der Familie geleistet hat.</p>
<p>Für Wilfried Matzke, den Leiter des Stadtvermessungsamtes ist es bereits das dritte Stadtplansonderprojekt in diesem Jahr. Er betont auch, dass die Stadt schon seit 1837 darauf achte, Augsburger Straßen möglichst ausgeglichen nach weiblichen und männlichen Persönlichkeiten zu benennen. Anlässlich der Präsentation des Plans würdigte auch Bürgermeister und Kulturreferent Peter Grab die Leistungen des Frauengeschichtskreises mit einem Zitat frei nach Margaret Thatcher: „Wenn man will, dass über etwas geredet werde, wende man sich an einen Mann. Wenn man will, dass etwas getan wird, wende man sich an eine Frau.“</p>
<p><strong>Eine begnadete Erzählerin</strong></p>
<p>Der Geschichtskreis erforscht bereits seit 1993 die Frauengeschichte und veröffentlicht die Ergebnisse, unter anderem in Form von Gedenktafeln, des Augsburger Frauenlexikons oder des Frauenkalenders. Im aktuellen Projekt, dem Frauenstadtplan, sind neben den historischen Hintergrundinformationen auch Frauentreffs, Beratungsstellen und Kulturangebote verzeichnet. Der Plan ist in einer Auflage von 2000 Exemplaren erschienen und ist in der Touristeninformation am Rathausplatz erhältlich.</p>
<p>Sophie Brecht, die Mutter des berühmten Dichters, war übrigens selbst eine begnadete Erzählerin und förderte das Talent ihres Sohnes frühzeitig.</p>
<p>Rosina Holl, die zweite Frau des Augsburger Stadtbaumeisters, führte als Mutter von 13 Kindern den großen Haushalt mit Gesinde und zahlreichen Gästen.</p>
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		<item>
		<title>Vom Los der Textilarbeiterinnen</title>
		<link>http://frauengeschichtskreis.de/vom-los-der-textilarbeiterinnen/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 17:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[textilarbeiterin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://frauengeschichtskreis.de/?p=285</guid>
		<description><![CDATA[Veröffentlicht am 17.04.2010 in der Augsburger Allgemeinen Zeitung
Von Cornelie Elsässer
Wo heute mitten in der Stadt Wohnareale, Museen und Einkaufszentren stehen, schufteten früher Tausende Frauen unter extremen Bedingungen. Die Textilindustrie, so Ingrid Thalhofer vom Frauengeschichtskreis Augsburg, wurde auch als „Frauenindustrie“ bezeichnet. 80 Prozent der Beschäftigten waren weiblich. Sie selbst wie auch der Großteil der vorwiegend weiblichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Veröffentlicht am 17.04.2010 in der Augsburger Allgemeinen Zeitung<br />
Von Cornelie Elsässer</em></p>
<p>Wo heute mitten in der Stadt Wohnareale, Museen und Einkaufszentren stehen, schufteten früher Tausende Frauen unter extremen Bedingungen. Die Textilindustrie, so Ingrid Thalhofer vom Frauengeschichtskreis Augsburg, wurde auch als „Frauenindustrie“ bezeichnet. 80 Prozent der Beschäftigten waren weiblich. Sie selbst wie auch der Großteil der vorwiegend weiblichen Besucher einer Stadtführung hat den Alltag in Augsburger Textilfabriken und deren Schließung am eigenen Leib erfahren.</p>
<p><span id="more-285"></span></p>
<p>Gemeinsam mit ihrer Kollegin Irmgard Stör spannte sie den Bogen vom Textilmuseum tim über das riesige Weberei-Gelände am Sparrenlech und die ehemalige Schüle’sche Kattunfabrik bis zum Areal der NAK bei der heutigen City-Galerie &#8211; eine gigantische Fläche, die vor Augen führt, welche Dimensionen die Textilfabriken in der Stadt einnahmen.</p>
<p>Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts drängten die Arbeiterinnen und Arbeiter aus dem ländlichen Raum in Scharen in die Stadt. Der Sprung ins Industriezeitalter bedeutete vor allem für die Frauen eine radikale Veränderung ihres eigenen Lebens. Sie waren als Arbeitskräfte gefragt, denn sie waren nicht nur besonders geschickt und fingerfertig, sondern auch anpassungsfähig und genügsam. Mit umgerechnet neun Euro pro Woche bei 13 Stunden täglicher Arbeit von Montag bis Samstag konnte eine Arbeiterin im Jahr 1905 allerdings nicht einmal so viel verdienen, dass sie für sich selbst hätte sorgen können, geschweige denn eine Familie.</p>
<p>Die Arbeiterinnen waren häufig mangelernährt, lebten nur von Kartoffeln, Getreide und Gemüse. Hitze, Lärm, Staub, Feuchtigkeit und „ein Gestank nach Urin und faulen Eiern, der von den verwendeten Chemikalien ausging“ setzten ihnen extrem zu, so Thalhofer. Trotzdem mussten sie vor und nach dem Schichtdienst ihre Kinder und den Haushalt versorgen. Neben der finanziellen Ausbeutung waren sie auch der Gunst ihrer Vorgesetzten völlig ausgeliefert.</p>
<p>In vielen Textilfabriken wurden Frauen als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Heute werden Textilien aus Preisgründen in Entwicklungsländern produziert. Die Frauen, die dort arbeiten, teilen ihr Schicksal mit den früheren Augsburger Arbeiterinnen &#8211; sie ermöglichen einen florierenden Absatz zu einem hohen persönlichen Preis. Denn auch sie erhalten wenig Lohn &#8230;</p>
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